rabe


"Immer mehr heute aktive, wichtige zeitgenössische Bands haben ein (ehemaliges) Liebes-Paar als Keimzelle", beobachtete 1989 Diedrich Diederichsen in seinem Buch "Popocatepetl". Nicht nur, dass dies auch in heutigem Zusammenhang auf die Band Rabe zutrifft, auch die Beispiele, die Diederichsen nennt - The Fall, Cramps, Sonic Youth, Yo La Tengo, B-52's, FSK u.a. - , bilden aktuelle Nährstellen auf dem Referenzfeld des Raben. In ihrem Bandgefüge werden die Wirkstoffe der weggedrängten "guten" 80er zwischen Post-Punk und Prä-Grunge weiter schlagend - in a sexy kind of way. Dazu bespritzen die Raben Pop- und Kunst-Ikonen wie Bobby Gillespie oder Martin Kippenberger mit frischer Farbe (paint yr idols!) und lassen es scheppern, dass es kracht. Rawums! Der Plan ist das Ziel. (Chris Duller, 2007)



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